Trikationenphosphatierung

DIN EN ISO 9717

Die Trikationenphosphatierung erzeugt eine fest mit der Oberfläche verbundene, feinkristalline nichtmetallische Phosphatschicht. Die Trikationenphosphatierung kann sowohl auf Eisenwerkstoffen (z.B. Stahl) als auch auf Aluminium oder Galfan aufgebracht werden. Die Phosphatschicht dient zum einen als temporärer Korrosionsschutz und kann zum anderen als Haftgrund für nachträgliche Beschichtungen (z.B. Korrosionsschutzöle, Passivierungen, Bindemittel zur Herstellung von Gummi-Metall-Verbindungen, Lacke, Schmierstoffe für nachfolgende Umformprozesse) eingesetzt werden. Die Trikationenphosphatierung ist ein rein chemisches Verfahren was den Vorteil hat, dass auch Bohrungen und Innenbereiche beschichtet werden können. Das aufgebrachte Schichtgewicht liegt zwischen 1 g/m2 und 5 g/m2.

Die Phosphatierung der Werkstücke kann als Korbware (Schüttgut) oder auch als Gestellware (Kassettenvorrichtungen) erfolgen. Durch die Behandlung im Gestell werden die Werkstücke möglichst schonend behandelt und es kann eine qualitativ sehr hochwertige Phosphatierung mit definiertem Schichtauftrag und größtmöglicher Prozesssicherheit erreicht werden.

Des Weiteren bieten wir die Möglichkeit einer partiellen Phosphatierung an. Die Phosphatschicht baut sich hierbei lediglich an definierten Bereichen auf, während der Rest des Werkstücks metallisch blank bleibt.

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