Unsere Verfahren

Manganphosphatierung

Manganphosphatierung

DIN EN ISO 9717

Das Manganphosphatieren erzeugt auf niedrig legierten Eisenwerkstoffen (z. B. Stahl) eine fest mit der Oberfläche verbundene, feinkristalline Manganphosphatschicht. Die Manganphosphatschicht dient zur Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit und verbessert die Gleiteigenschaften, insbesondere das Einlaufverhalten von Getriebeelementen. Da die Manganphosphatschicht aus vielen Kapillaren und Hohlräumen besteht, die ihr ein gutes Saugvermögen für Öle, Wachse oder auch Seifen verleihen, können die Korrosionsbeständigkeit und die Gleiteigenschaften durch eine nachfolgende Beölung weiter erhöht werden. Darüber hinaus können Manganphosphatschichten als Haftgrund für weitere nachträgliche Beschichtungen (z. B. Lacke, Kunststofffilme, Passivierungen, Schmierstoffe für nachfolgende Umformprozesse) dienen. Die Manganphosphatierung ist ein rein chemisches Verfahren was den Vorteil hat, dass auch Bohrungen und Innenbereiche beschichtet werden können.


REM-Aufnahme

Die Phosphatierung der Werkstücke kann als Korbware (Schüttgut) oder auch als Gestellware (Kassettenvorrichtungen) erfolgen. Durch die Behandlung im Gestell werden die Werkstücke möglichst schonend behandelt und es kann eine qualitativ sehr hochwertige Phosphatierung mit definiertem Schichtauftrag und größtmöglicher Prozesssicherheit erreicht werden.

Des Weiteren bieten wir die Möglichkeit einer partiellen Phosphatierung an. Die Phosphatschicht baut sich hierbei lediglich an definierten Bereichen auf, während der Rest des Werkstücks metallisch blank bleibt.

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Nina Rösch

Dank unserer großen Flexibilität und unserem langjährigen Know-how auf dem Gebiet der Oberflächentechnik sind wir in der Lage passende Lösungen für diese individuellen Anforderungen zu finden.

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